DIE RICHTIGE REIFENPFLEGE.

Dunlop empfiehlt Motorrad als auch montierte Reifen regelmäßig zu überprüfen. Achten Sie auf Warnsignale während der Fahrt wie Vibrationen, Instabilität, Scheuer- oder erhöhte Reifenabrollgeräusche. 

Für zusätzliche Sicherheitsinformationen beachten Sie bitte das Handbuch Ihres Fahrzeugs. 


 

MOTORRADPFLEGE

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Wir empfehlen, das Fahrzeug regelmäßig zu Ihrem Motorradhändler zu bringen, um die vorgeschriebenen Inspektionen einschließlich Reifenkontrollen durchführen zu lassen. Schlecht gewartete Motorröder beeinflussen die Performance und Laufleistung der montierten Reifen negativ. 

Stellen Sie die Federelemente gemäß dem Benutzerhandbuch genau ein. So vermeiden Sie erhöhten Reifenverschleiß und negative Fahreigenschaften.

Um optimale Sicherheit und maximale Fahrfreude zu gewährleisten, sollten Sie bei Ihren Reifen:

Den Luftdruck häufig und regelmäßig überprüfen, insbesondere vor und während längerer Fahrten. Verwenden Sie immer ein genaues Luftdruckmessgerät und überprüfen Sie den Druck nur bei kalten Reifen (d.h. warten Sie eine Stunde nach Betrieb).

Überprüfen Sie Ihre Reifen so oft wie möglich. Beachten Sie unregelmäßigen Abrieb und jegliche Anzeichen von Rissbildung an Seitenwänden und Profil sowie Blasen, Einschnitte oder Löcher.

Bitte beachten Sie: Bei Fahrten mit Sozius oder voller Beladung muss evtl. der Reifenfülldruck gem. der Vorgaben von Dunlop oder dem Fahrzeughersteller erhöht werden.

Achten Sie bei dem Reifenersatz darauf, dass Felgenbänder, Schläuche und Ventile noch im einwandfreien Zustand sind.

Zusätzlich zu diesen Empfehlungen sollten Sie während der Fahrt auf Ihre Reifen achten. Wenn das Handling Ihres Fahrzeugs schwammig oder die Rückmeldung beim Bremsen oder Kurvenfahren sehr groß ist, könnte der Luftdruck Ihrer Reifen zu niedrig sein. Vibrationen oder Ruckeln könnten Anzeichen dafür sein, dass ein Reifen beschädigt wurde und ein Defekt kurz bevorsteht.

Befolgen Sie unsere Empfehlungen konsequent, werden Lebensdauer und Sicherheit Ihrer Reifen verbessert. So steht vielen Kilometern Motorradvergnügen nichts mehr im Wege.

Ersatz für abgefahrene Reifen, Reifen mit anderem Profil oder anderer Konstruktion verhalten sich anders als die bisherigen Reifen. Nach der Montage neuer Reifen sollten diese nicht maximalen Belastungen, abrupten Schräglagen oder Kurvenfahrten am Limit ausgesetzt werden, bis eine angemessene Einfahrstrecke von ungefähr 100 km zurückgelegt wurde. 

Dadurch kann sich der Fahrer an das Verhalten der neuen Reifen oder der Reifenkombination gewöhnen und in den verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen optimale Straßenhaftung und Beschleunigung sowie bestes Handling erzielen.

Lassen Sie den Reifen nach dem Einfahren mindestens drei Stunden abkühlen, überprüfen Sie den Reifendruck und stellen Sie diesen auf den empfohlenen Wert ein. Neue Reifen verfügen über eine andere Kontaktfläche und Schräglagenkante. An neue Reifen, die gemischte Montage eines neuen Reifens mit einem älteren sowie an den gleichzeitigen Einsatz verschiedener Profile muss sich der Fahrer erst gewöhnen.

Ein korrektes Zusammenspiel von Vorder- und Hinterradreifen ist für maximale Performance und optimales Handling unerlässlich.

Verwenden Sie ausschließlich Reifen mit der Aufschrift „Front Wheel“ als Vorderradreifen und solche mit der Aufschrift „Rear Wheel“ als Hinterradreifen. Ein neuer Vorderradreifen kann in Kombination mit einem abgenutzten Hinterradreifen Instabilität verursachen. Ein gemischter Einsatz von Radial- mit Diagonal- oder Diagonalgürtelreifen kann sich negativ auf Handling und Stabilität auswirken.  

Neben schlechtem Zusammenspiel der Reifen kann das Handling eines Motorrads durch viele andere Faktoren beeinträchtigt werden, unter anderem durch Gewicht und Größe des Fahrers, sowie das Anbringen von Gepäck oder Verkleidungen.

Die Geschwindigkeitsklassen kennzeichnen die Eignung für die maximal zulässige Geschwindigkeit des jeweiligen Reifens, die von Dunlop bei internen Tests festgestellt wurden.

Diese Kennzeichnung gilt nicht für beschädigte, modifizierte, veränderte, reparierte, abgefahrene, überladene oder mit zu geringem Druck gefahrene Reifen. Die benötigte Geschwindigkeitsklasse finden Sie in Ihren Fahrzeugpapieren oder dem COC-Papier.

Schläuche spielen bei Tube Type Reifen eine wichtige Rolle und sollten vorsichtig behandelt werden. Bei der Montage neuer Tube Type Reifen sollten immer auch neue Schläuche verwendet werden. Alte Schläuche können sich ausweiten und Falten bilden, was durch Abnutzung des Schlauchgummis zu Defekten führen kann.

Überprüfen Sie das Felgenband und fragen Sie ggf. Ihren Motorradhändler nach korrektem Ersatz.

Überprüfen Sie immer die Größenangaben auf dem Schlauch, um sicherzustellen, dass der Schlauch zum jeweiligen Reifen passt.

Setzen Sie das Schlauchventil vorsichtig in die in der Felge vorhandene Öffnung ein.

Schlauchlose Reifen können und müssen bei Motorrädern, die serienmäßig mit Schlauchreifen und Felgen ausgestattet sind, mit Schläuchen versehen werden.

Die Reifen sollten mit viel Wasser (etwas Spülmittel oder eine milde Seife kann hinzugefügt werden) gereinigt werden. 

Bremsenreiniger, Benzin, Aceton, Verdünnung oder ähnliches sollten in keinem Fall verwendet werden, da der Reifen dadurch beschädigt werden könnte!

Allgemein sollte man den Ort, an dem man die Reifen einlagert dunkel, kühl und trocken halten. Das Gummi könnte sonst stark in Mitleidenschaft gezogen werden. 

Die Reifen sollten deshalb auch nicht unter oder direkt neben einem Fenster gelagert werden – also keine direkte Sonneneinstrahlung abbekommen. 

Vorsicht: Nur speziell ausgebildete Personen sollten Reifen montieren. Unsachgemäße Montage kann zum Platzen des Reifens und schweren Verletzungen führen. 

Luftdruck: Verwenden Sie immer den fürs Gelände vorgeschriebenen Reifendruck - prüfen Sie hierzu auch Ihr Motorradhandbuch. Zu geringer Reifendruck kann zu Beschädigungen der Felge führen. 

Zustand: Inspizieren Sie Ihre Reifen vor jeder Fahrt durchs Gelände nach Rissen und fehlenden Stollen. 

Räder: Stellen Sie sicher, dass die Achsmuttern fest und gesichert sind. Um das Radlager zu checken, die Räder seitlich und mit beiden Händen an gegenüberliegenden Seiten greifen und hin und her bewegen. Auch dabei darf kein Spiel auftreten. Überprüfen Sie die Räder auf gebrochene oder lose Speichen und auf Risse an der Nabe oder Felge.